Das Ende von ana yi africa - Brücken nach Afrika e.V.:

Jahrelang haben wir mit vielen Unterstützern Brücken nach Afrika gebaut. Inspiriert hatten uns die Millenniums-Entwicklungsziele und unsere Chance, direkt und authentisch kleine Projekte zu jedem der Millenniums-Entwicklungsziele zu fördern; Projekte, die ohne uns keine Unterstützung gehabt hätten.

Alle diese Projekte haben im Laufe der Zeit andere, größere Partner gefunden und sind unseren limitierten Möglichkeiten entwachsen. Mit dem Ende der Projektarbeit haben wir entschieden, dass unsere "Dekade für Afrika" zu Ende ist.

Wir lösen ana yi africa auf. Was bleibt, ist der Awauwi, unser Kuschelhund mit Hintergrund - www.awauwi.de Allen, die ein Projekt in Afrika suchen, empfehlen wir, die Social Business Stiftung zu unterstützen.

Wir danken allen Freunden, Spendern, Förderern, Unterstützern und unseren Projektpartnern für den gemeinsamen Weg. "Es ist besser, Brücken zu bauen statt Mauern", sagen die Swahili.


Die anderen Brücken

"Du hast einen schönen Beruf", sagte das Kind zum alten Brückenbauer, "es muss schwer sein, Brücken zu bauen".

"Wenn man es gelernt hat, ist es leicht", sagte der alte Brückenbauer, " es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind viel schwieriger, die baue ich aus meinen Träumen."

"Welche anderen Brücken?" fragte das Kind. Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob es verstehen würde.

Dann sagte er: "Ich möchte eine Brücke bauen, von der Gegenwart in die Zukunft.

Ich möchte eine Brücke bauen von einem Menschen zum anderen, von der Dunkelheit in das Licht, von der Traurigkeit zur Freude.

Ich möchte eine Brücke bauen, von der Zeit in die Ewigkeit, über alles Vergängliche hinweg." Das Kind hatte aufmerksam zugehört. Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber, dass der alte Brückenbauer traurig war. Weil das Kind ihn wieder froh machen wollte, sagte es: "Ich schenke Dir meine Brücke."

Und das Kind malte für den Brückenbauer einen bunten Regenbogen.

Anne Steinwart