...weil wir mit Ihren Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fördergeldern verantwortungsvoll umgehen und diese zu einem maximal möglichen Anteil direkt dem gemeinnützigen Zweck unserer Satzung entsprechend zukommen.
Im Dezember 2007 / Januar 2008 haben wir bzgl. des DZI Spenden-Siegels recherchiert und sind nach E-Mail Korrespondenz mit dem DZI sowie nach Zusendung und Kenntnisnahme der "DZI Spenden-Siegel Leitlinien" (bzgl. Gebührenordnung) zu dem Ergebnis gelangt, das DZI Spenden-Siegel nicht zu beantragen, es sei denn, jemand bezahlt gezielt nur dafür und übernimmt die Folgekosten.
DZI - wer ist das?
Das DZI - Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (Archiv für Wohlfahrtspflege) - ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts, gegründet im Jahr 1893.
Verleihung des Spenden-Siegels:
Die Verleihung des Spenden-Siegels erfolgt nicht auf Initiative des DZI. Es bedarf der Beantragung durch den jeweiligen Verein. Diese Beantragung u. Prüfung ist mit enormen Kosten/Folgekosten verbunden (siehe unten: "Prüfgebühren zur Beantragung").
Die Stiftungsträger sind:
Der Senat von Berlin
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Deutscher Städtetag
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.
Prüfgebühren zur Beantragung des Spenden-Siegel
Auszug aus den Leitlinien und Ausführungsbestimmungen zum DZI Spenden-Siegel (Fassung, 2006 - Quelle, 23.02.2008: www.dzi.de/leitlinien.pdf)
10. Prüfgebühren.
(1) Für die erstmalige sowie für jede weitere Abwicklung des Prüfverfahrens zur Siegel-Zuerkennung berechnet das DZI der Antrag stellenden Organisation eine Gebühr, welche sich nach der vom Vorstand des DZI beschlossenen Gebührenordnung bestimmt.
(2) Die Bearbeitungsgebühr setzt sich zusammen aus einem Grundbetrag in Höhe von 500 EUR und einem Zusatzbetrag in Höhe von 0,035 Prozent des „Sammlungsergebnisses“ im zu prüfenden Bezugsjahr. Bei der erstmaligen
Beantragung wird außerdem einmalig eine Erstantragsgebühr von 1.000 EUR erhoben. Bearbeitungsgebühr und Erstantragsgebühr werden bereits unmittelbar nach Antragstellung fällig und vom DZI in Rechnung gestellt. Die Antragsbearbeitung wird erst nach Überweisung der Gebühren aufgenommen. Bei Verlängerungsanträgen ist die gesamte Bearbeitungsgebühr erst nach Abschluss der Prüfung bzw.
deren Dokumentation zu entrichten.
(3) Organisationen mit einem „Sammlungsergebnis“ von weniger als 50.000 EUR jährlich entrichten lediglich den Grundbetrag von 500 EUR und, soweit es sich um einen Erstantrag handelt, die Erstantragsgebühr.
(4) Die Bearbeitungsgebühr für die Prüfung beträgt insgesamt höchstens 10.000 EUR.
(5) Die genannten Gebührensätze verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Kommentar eines Mitglieds
Neben UNICEF - auch ein Skandal namens DZI.
Kommentar von Johannes Seibel, Unter den Linden 18, 34311 Naumburg, 21.02.2008
"Es genügt leider nicht sich lediglich mit der Tatsache des Verschweigens von Informationen von Provisionszahlungen durch UNICEF im aktuellen Skandal zufrieden zu geben und nicht die Rolle und Funktion des DZI unabhängig davon kritisch zu hinterfragen. Es ist meines Erachtens längst an der Zeit die "Funktion" und Vorgehensweise des DZI in Zweifel zu ziehen. Die wenigsten Leser werden sich vermutlich mit den Voraussetzungen zur Verleihung des DZI Spenden-Siegels befasst haben. Fakt ist, dass das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) als Stiftung agiert und man gemeinhin von einer Stiftung erwartet, dass die Tätigkeit die eine Stiftung erbringt nicht der Gewinnmaximierung dieser Stiftung dient. Denn: Das DZI stellt im Vorfeld der Aufnahme der Tätigkeit auf Prüfung zur Verleihung des Spenden-Siegels einen Vorabbetrag i.H.v. € 1.000,-- dem das Spenden-Siegel beantragenden gemeinnützigen Verein in Rechnung. Dieser Betrag ist einmal zu Gunsten des DZI zu begleichen, ohne dass diesem Betrag eine Gegenleistung des DZI direkt gegenübersteht. Darüber hinaus wird ein weiterer Betrag i.H.v. € 500,-- pro Prüfung vom DZI erhoben. Bei ca. 231 gemeinnützigen Vereinen, die das DZI Spenden-Siegel erfolgreich verliehen bekamen kann man leicht ausrechnen, welch hoher Betrag dem DZI für den Marketing-"Gag" den das Spenden-Siegel darstellt, zufließt. Ganz zu schweigen von denjenigen Vereinen, die das Spenden-Siegel zwar beantragt haben aber nicht verliehen bekamen. Es darf nicht sein, dass dazu DZI erst dann kritisch "reagiert, wenn seit Monaten in der Öffentlichkeit Unregelmäßigkeiten UNICEF Deutschland betreffend diskutiert werden und diesem öffentlichen Druck nicht mehr standhalten kann und somit in letzter Konsequenz UNICEF das Spenden-Siegel entzieht. Zum Zeitpunkt des Entzugs des Spenden-Siegels bei UNICEF wurden Unregelmäßigkeiten bereits seit Monaten vermutet. Zeigt dies doch den Stellenwert,
den das aus dem Spenden-Siegel generierte Einkommen für die Stiftung DZI hat.
Ferner gebe ich zu bedenken, dass u.a. Landes- und Bundespolitiker in den Organen der Stiftung vertreten sind. Vor nicht einmal einem halben Jahr hat Herr Bundespräsident Dr. rer. pol. Horst Köhler die Arbeit des DZI öffentlich gewürdigt, woran man erkennen kann, wie unkritisch führende Politiker der Bundesrepublik Deutschland sensible Themen behandeln.
Ich gebe an dieser Stelle zu bedenken, dass es für kleine gemeinnützige Vereine und Organisationen mit bspw. nur einem geringen vier- oder fünfstelligen Jahresspendenaufkommen an Verschwendung von Spenden und gar Veruntreuung grenzen würde, würden solche Vereine die € 1.500,-- zur etwaigen, erstmaligen Erlangung des DZI Spenden-Siegels "investieren" und nicht dem eigentlichen gemeinnützigen u. satzungsgemäßen Vereinszweck zukommen lassen. Mit diesem Verhältnis von Spendenaufkommen zu Kosten, die alleine vom DZI verursacht würden, dürfte meiner Meinung nach das DZI niemals diesen kleinen Vereinen das Spenden-Siegel verleihen, obwohl gerade diese kleinen gemeinnützigen Organisationen aufgrund des hohen Engagement der Mitglieder keine oder nur verschwindend geringe Verwaltungskosten aufweisen und damit das Spenden-Siegel längst verdient hätten."
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Verfassers wieder.
Wie wirbt das DZI?
Das DZI Spenden-Siegel
dient als Orientierungs- und Entscheidungshilfe, erhöht die Vergleichbarkeit der Organisationen, macht den Spendenmarkt übersichtlicher und sorgt für eine wirkungsvollere Hilfeleistung. Ziel des DZI Spenden-Siegels ist es, Bewusstsein zu schaffen, Vertrauen zu fördern und die Hilfsbereitschaft der Menschen zu erhalten.
Kompetent und unabhängig - Einzigartig in Deutschland
Öffentlich gefördert - International anerkannt
Glaubwürdigkeit ist ein wichtiges Thema – wie glaubwürdig sind wir?
Es existiert der Verein ana yi africa - Brücken nach Afrika e.V., der 2006 gegründet wurde und es gibt den Handel www.africa-promo.de, der 2008 aus dem Verein outgesourct wurde. Die Idee BeWegnungen - auf Augenhöhe mit Afrika - wurde gegründet, um Anfragen von Schulen zu bedienen, die sich eine kompetente Begleitung mit praktischen Lösungsansätzen für Schulprojekttage wünschen. Es ist eine Frage der eigenen Wertigkeit, diese Begleitung nicht immerzu ehrenamtlich zu geben, sondern auf Honorarbasis. Soviel zum Background. Unsere Glaubwürdigkeit wird de facto untermauert durch:
• die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereines durch das Finanzamt Winsen,
• die Anerkennung der ONG Promo OrgaH Promotion des Organisations Humaines, unseres Projektpartners in Togo bei den togoischen Behörden,
• den 3. Platz im Deutschen Kinderpreis 2007 in der Kategorie Kinder helfen Kindern in der Welt, (Kompetenz im Bereich Schule) http://213.61.6.167/nominations.php,
• den Platz für Helden vom KIKA 2007, (Kompetenz im Bereich Schule),
• unsere Teilnahme am ersten Europe-Africa-Business-Summit des NEPAD - Council im April 2008 in Hamburg als "Lighthouse-Project" -
http://www.europeafricabusinesssummit.org/fileadmin/redaktion/bilder/programm/EABSProgram_25_04_2008.pdf,
• unsere Preisträgerschaft im Wettbewerb des Bundespräsidenten "alle für Eine Welt für alle" 2008 - auch für unseren Projektpartner aus Togo (Kompetenz im Bereich Eine-Welt-Arbeit mit Kindern),
• die Kooperation mit dem World Future Council, Moderation eines Jugend-Workshops mit dem World Future Council,
die Urkunde des "Save Life on Earth" 2008 für die aktive Teilnahme und Gestaltung der Kids-Call-Kampagne auch mit Kindern aus Togo und durch ein Zitat im Jahresreport des WFC 2008,
• die assoziierte Mitgliedschaft im Togo-Netzwerk Deutschland, in dem ansonsten nur "die Großen" konzertieren (Brot für die Welt, der EED, die Norddeutsche Mission etc.), ein Netzwerk, das Lobbyarbeit betreibt,
• unsere Akzeptanz als Aussteller beim Markt der Völker im Museum für Völkerkunde in Hamburg (von Ethnologen geprüfte authentische Handwerkskunst - kein "Flughafenschrott"),
• unsere Empfehlung in der Kategorie Projekte aus aller Welt beim von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg veranstalteten Online-Klimagipfel Klima 2008 / climate 2008 in der Kategorie "Projekte aus aller Welt" http://www.climate2008.net/?a1=p16&PHPSESSID=j51sh9ndorvkkpqa4oomee14q7,
• das Gewinnen von Microsoft als Sponsor für unser Aufforstungsprojekt http://www.microsoft.com/germany/windows/products/winfamily/ie/carbon_grove/,
• Wir sind als Verkäufer von fair gehandelten Produkten vom Deutschen Evangelischen Kirchentag für den Markt der Möglichkeiten beim 2009 in Bremen stattfindenden Kirchentag akzeptiert.
• Wir respektieren die Regeln des Fairen Handels. Wir haben versucht, unsere Produkte als Fairtrade zertifizieren zu lassen und erhielten dazu folgende Auskunft: „Sehr geehrte Frau Eggers, vielen Dank für Ihre eMail und für Ihr Interesse am Fairtrade-System. FLO-CERT als unabhaengiges Zertifizierungsunternehmen zertifiziert Fairtrade-Produkte nach den Fairtrade-Standards, die von FLO eV entwickelt werden. Zur Zeit gibt es keinen Fairtrade-Standard, der Ihre Produktpalette abdecken wuerde. Deshalb ist eine Fairtrade-Zertifizierung leider nicht moeglich….“ Katharina Klein Trade Certification Analyst FLO-CERT GmbH “ Auch ohne Zertifizierung beachten wir besonders die Sozialverträglichkeit und wir arbeiten daran, dass die Umweltverträglichkeit erhöht wird.
• Wir haben versucht, unser Klimaprojekt ebenfalls zertifizieren zu lassen und erhielten folgende Antwort von Jobst Jenckel von Klima Invest: Sehr geehrte Frau Eggers, vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir halten Aufforstung für einen guten und sehr sinnvollen Schritt, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Um aus Ihren Projekten CO2-Zertifikate generieren zu können, müssen Sie erstens einen komplexen Zertifizierungsprozess durchlaufen, zweitens einige Jahre Baumwachstum abwarten, bis ausreichend CO2 durch die Bäume gebunden wurde. Die Kosten für diesen Prozess machen eine Bepflanzungsfläche von ca. 1000ha notwendig, um wirtschaftlich sinnvoll (Erträge höher als Kosten) zu sein. Sollte Ihre Fläche darunter liegen, ist von einer Generierung von CO2-Zertifikaten – aus rein wirtschaftlicher Sicht – abzuraten. In der Hoffnung, Ihre Fragen beantwortet zu haben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Jobst Jenckel Klima Invest, 20. November 2008
• Andreas Heinecke von Consens GmbH und Gründer von Dialog im Dunkeln (auch Kuratoriumsmitglied von Common Purpose und erster deutscher Fellow von ASHOKA) wird für unseren togoischen Partner Jérôme FIAYIWO im Januar 2009 einen Management-Crashkurs veranstalten.
• Sun Energy Europe wird je eine Photovoltaikanlage für Licht als Social Business mit Rückzahlung (aber nicht zu schnell) in unserem Millenniumsdorf und in der Hauptstadt Lomé finanzieren; zur Zeit werden die tropentauglichsten Komponenten ausgesucht.
• Heike Eggers nimmt am Matrix-Programm 2008-2009 von Common Purpose teil.
• Wir nehmen bewusst davon Abstand, für den Verein ana yi africa - Brücken nach Afrika e.V. das Spendensiegel des DZI für den Verein zu beantragen, weil dieses Siegel nicht vergeben wird wie beispielsweise eine TÜV-Plakette, sondern man muss es bezahlen; für einen kleinen Verein wie den unseren kostet dieses Spendensiegel 1500 Euro im ersten Jahr und 500 Euro in jedem Folgejahr. Wir habe nmit dem DZI Kontakt und wir würden das Siegel erhalten, wenn wir wollten. Bisher haben wir davon Abstand genommen, weil wir für 1500 Euro im Minimum 15 Frauen eine Existenz finanzieren können und uns bisher von den Spendern geglaubt und vertraut wird, auch wenn wir das Siegel nicht haben.
• Die Arbeit unseres Projektpartners in Togo wird co-finanziert von der Aktion Canchanabury
http://www.canchanabury.de/index2.html und der action medeor.
• Wir haben zusätzliche Gelder erhalten durch die Aktion Selbstbesteuerung und BINGO!, die Lottostiftung.
• Firmen wie Microsoft, SIC GmbH, Gabel-Schmidt, Pallenberg GmbH arbeiten langfristig mit uns zusammen.
• Es besteht ein Partnerschaftsvertrag mit der Roncallischule
• und die evangelische Kirchengemeinde in Neubeckum hat bereits 2005 beschlossen, das Projekt als Partnerprojekt
in die Arbeit der Kirchengemeinde aufzunehmen http://www.evnb.de/cms4/index.php/news/15/62
Diese Angaben sind nachprüfbar. Wo vorhanden, haben wir eine Quelle angegeben.
Für den Verein ana yi africa - Brücken nach Afrika e.V.
www.anayiafrica.de
Heike Eggers - Gründerin und Vorstandsvorsitzende
Anke Angelike - Vorstandsmitglied
Für den Fairen Handel www.africa-promo.de - Ust-ID DE 2600 474 26
Heike Eggers
Download DZI-Spenden-Siegel